Paul-Gugelmann- Museum
Bei schönstem/heissem Wetter durften die aTuTi’s unter kundiger Führung im Paul Gugelmann Museum rund 40 poetische Maschinen bestaunen und sich vorführen lassen. Die Werke von Paul Gugelmann sind einzigartig. Jedes für sich ein Unikat, vom Künstler nicht nur liebevoll entworfen und realisiert, sondern auch mit einer individuellen Geschichte und Bedeutung beseelt.
Paul Gugelmann wurde als fünftes von sieben Kindern geboren. Er wuchs in einer einfachen Arbeiterfamilie auf, die in einer Wohnung im Kreuzgang der Stiftskirche Schönenwerd lebte. Wie viele Schönenwerder arbeitete auch er in den Bally Schuhfabriken, wo er zuerst in der Werbeabteilung als Grafiker, später als Schuhdesigner arbeitete. 1951 zog er nach Paris, wo er ein Kreationsstudio für seine Firma aufbaute und leitete. Er heiratete Erika Huber; aus dieser Verbindung gingen eine Tochter und ein Sohn hervor. Seine Werke entstanden allesamt in seiner Freizeit. Für ein Werk wandte er zum Beispiel bis zu 1200 Stunden auf. Paul war kein Mechaniker, sondern ein logisch denkender Mensch. Er baute seine Maschinen aus Teilen, welche er auf einem Pariser Flohmarkt erstanden hatte, und trieb sie mit einer Dampfmaschine an. Es folgten weitere mit Dampfmaschinen angetriebene Skulpturen, die heute mit Pressluft betrieben werden. Später arbeitete er mit Elektromotoren, Handkurbeln und Federwerken als Antrieb für seine Maschinen. Während die frühen Maschinen aus den 1960er-Jahren musikalische Themen haben und entsprechende Titel tragen, griff Gugelmann in seinen Arbeiten ab den 1970er-Jahren gesellschaftliche, ethische und politische Themen auf. Seine Maschinen sind unverkäuflich und befinden sich seit 1994 zum Teil im Besitz der Stiftung, die das Paul-Gugelmann-Museum in Schönenwerd betreibt, zum Teil befanden sie sich in seinem Privatbesitz. Er lebte zuletzt in Gretzenbach, wo er am 14. März 2022 im Alter von 92 Jahren verstarb.

Kreuzgang der Stiftskirche Schönenwerd
Nach der Führung blieb noch etwas Zeit um den Kreuzgang der Stiftskirche Schönenwerd und die Kühle der Stiftskirche Schönenwerd zu geniessen bevor es zum Apéro ging.

Apéro, Mittagessen und gemütliches Zusammensein
Nach dem Apéro auf im Garten des Restaurants Rebstock in Däniken, durfte das leckere Essen genossen werden. Die aTuTi Präsidentin, Ines Gerber, gab aktuelle Informationen weiter und erwähnte die Aktuarin Thesi Suter und die Kassierin Marlyse Egger, welche zum ersten Mal mit dabei waren. Sie freute sich, dass an der Landsgemeinde in Lommiswil 270 Teilnehmende, wovon 95 über 80-jährige anwesend waren. Aktuell hat aTuTi 2895 Mitglieder. Sie gibt die aktuellen Vorstandsdemissionen per Landsgemeinde 2026 bekannt. Dies sind Peter Meister, Regionalleitung Thal – Gäu, Elisabeth Knörr, Regionalleitung Solothurn und Umgebung und Monika Brugger, Medien.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Zusammenkunft vom 21. August 2026 und sind gespannt wo uns Ursula Hälg hinführt. Herzlichen Dank Ursula für die Organisation.