16.07.2025 von David Von Burg
Die Bergsteigerung
Die ältesten Gruppen 1 & 2 machten sich am Dienstag auf den Weg zur zweitägigen Wanderung. Anfangs waren wir noch voller Motivation, aber sobald es mit dem Aufstieg losging, schwand diese ziemlich schnell. Trotzdem freuten wir uns auf unser Ziel – die Martinsmad-Hütte, wo wir übernachten würden.Unsere Rucksäcke waren schwer, die Schultern taten weh, und wir hatten die Wanderung ganz schön unterschätzt. Teilweise wollten wir sogar aufgeben – der Aufstieg am Vormittag schien endlos. Nach dem Mittagessen ging’s zunächst flach weiter, und wir konnten ein paar richtig schöne Wasserfälle bestaunen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer: Vor uns lagen noch 255 Höhenmeter – und diesmal wurde es richtig steil.Der letzte Abschnitt war eher ein Klettern als Wandern. Manche von uns dachten ernsthaft darüber nach, ob man vielleicht einen Helikopter rufen könnte...Aber: Wir haben’s geschafft! Endlich oben angekommen, wollten wir die Aussicht geniessen – doch leider hatte das Wetter andere Pläne. Dichter Nebel machte die Aussicht zunichte, aber dafür sorgte er für noch mehr Spass bei der lustigen Zipline neben der Hütte. Im Nebel herumzurutschen, ohne zu sehen, wohin man fährt – Nervenkitzel pur!Das Abendessen war mega lecker – ein Viergänge-Menü erwartete uns! Danach fielen wir müde, aber zufrieden ins Bett.Am nächsten Morgen freuten wir uns schon auf die verdiente Dusche – aber vorher mussten wir den Berg, den wir tags zuvor raufgekraxelt waren, auch wieder runter.Die Knie und Schultern machten sich bemerkbar, und gejammert wurde nicht zu knapp – trotzdem kamen wir alle heil zurück.Wir sind unglaublich stolz auf uns – und sagen ein riesiges Danke an die Leiter*innen, dass sie das mit uns durchgezogen haben!