Schon früh am Morgen strahlte das schöne Sönnelein, die Kinder waren da noch in ihren Bettelein. Zu old school hip-hop wurden wir alle geweckt, da sind wir doch schon fast verschreckt. Das Morgenessen war wieder einmal wunderbar, mit diesem Küchenteam das ist doch klar! Der Lagertanz gab uns den richtigen Groove, mit den letzten abgefahrenen Moves. Gruppe 3 – voll Energie und Schwung, von OL bis Kubb, da blieb jeder jung! Der Hunger am Mittag war riesengross, «s Ghackete mit Hörnli» – richtig grandios. Mit vollem Bauch und breitem Grinsen, konnte der Nachmittag dann gleich beginnen. Trotz Mittagshitze und vollem Magen, kam noch ein wichtiger Programmpunkt zum Tragen. Ein schwarzes Shirt, für jeden ein Stück, Erinnerung pur – ein kleines Glück. Dann ein Gruppenfoto, Arm in Arm, mit Sonnenstrahlen und Lagercharme.
 
Der Nachmittag der war so heiss, uns allen floss nur so der Schweiss. Aus diesem Grund gings an den Untertalbach, dort machten die Kinder einen grossen Krach – und das kalte Wasser das hielt sie wach. Alle genossen das kühle Nass, und hatten daher einen riesen Spass. Bevor das Leiterspiel begann, mussten aber alle nochmals ran. Alle halfen fleissig mit, die Volleyballfelder mussten weggeräumt werden das war der Hit. Beim Leiterspiel dem Völkerball, war das Schlussresultat ein klarer Fall. Trotz strenger Regeln – nichts war gescheiter – der Sieg ging jubelnd an die Leiter. Als nächstes gab’s das Abendessen, das wird wohl keiner je vergessen. Fajita, Burrito – die Qual der Wahl, beim letzten Bissen war allen klar: genial!
 
Der bunte Abend, der war ein Hit, „Eins, Zwei oder Drei“ – da machten alle mit. Wir riefen laut, wir jubelten viel, das war genau unser Lagerstil! Dann folgte mit Spannung und voller Kraft, die Rangverkündigung der Einzelmeisterschaft. Es wurde geklatscht, geehrt und gelacht, denn jeder hat hier was Großes gemacht. Auch Jubilare standen im Licht – 30, 10 oder 5 Jahre– vergisst man nicht! Verdient geehrt, mit großer Freude im Raum, ein Leiterteam wie aus dem Traum. Das letzte Abendprogramm, enthielt nochmals sehr viel Fun. Die Disco wie jedes Jahr ein Hit, da tanzten natürlich alle mit. Doch irgendwann war Schluss mit Licht, die Müdigkeit kam ins Gesicht. Die Kinder krochen in ihre Federn hinein, und schliefen – wie immer – sofort ein.