Trotz des kalten Starts in den Morgen erwärmte sich die Luft im Centro dank der wunderbaren Sonne rasch und es herrschten die perfekten Wetterbedingungen für einen ausgezeichneten Sporttag – besonders im Freien.
So z. B. die Leichtathlet:innen: Ihr Vormittag war sehr abwechslungsreich. Sie trainierten verschiedene Sprints und Spurte und anschliessend feilten sie an ihrer Wurftechnik mit dem Speer.
Nebenan, mit sicherem Abstand, spielten die Polys Flag Football. Das Spiel verläuft ähnlich wie American Football. Ein Spielzug wird durch das Entreissen einer von zwei an der Hüfte befestigten Flags beendet und das Spiel erfolgt so ohne Körperkontakt. Anschliessend verschoben sie sich auf den Tennisplatz, um dort Pickleball zu spielen.
Weniger vom Wetter profitieren konnten die Geräteturner:innen, die in der grossen Halle trainierten. In kleinen Gruppen arbeiteten sie an individuellen Elementen und übten sie bis zur Perfektion. Besonders an diesem Morgen war die sogenannte Laufschule: Mit verschiedenen Übungen verbesserten sie Lauf und Schritt für einen kraftvollen Anlauf bei Sprung- und Bodenübungen.
Nach einem intensiven Aerobic-Aufwärmen studierten die Gymnastikerinnen weitere Teile ihrer Choreografie ein. Sie können es kaum erwarten, diese am Freitag allen anderen Teilnehmenden vorzuführen.
Nebst dem Schwingen haben die Schwinger die restliche Zeit des Morgens mit einer akrobatischen Brücke überbrückt. An der Stabilität der Brücke ist noch zu arbeiten – besonders kurz vor der Mittagszeit. Die leckere Spätzlipfanne liess sämtliche Brücken einstürzen und unseren Hunger verschwinden.
Nach einer kurzen Siesta versammelten sich alle in den Jahrgangsgruppen. Eine der Gruppen stach mit dem Stand-up-Paddle in den Lago Maggiore. Eine andere Gruppe entspannte sich beim Yoga, und eine weitere spielte Tennis.
Im Anschluss gab es einen Wechsel, und die Gruppen verpulverten auch ihre letzten Energiereserven in verschiedenen Sportarten wie Unihockey, CrossFit oder Beach Soccer.
Das Abendessen genossen wir heute mit einem wunderbaren Sonnenuntergang direkt am Strand. Viele sprangen danach auch in den kühlen See, wobei manche Leiter auch unfreiwillig hineingetragen wurden.
Ein offizielles Abendprogramm gab es heute nicht, da die Teilnehmenden einen freien Abend geniessen konnten. Einige entschlossen sich am See zu weilen, andere vergnügten sich bei einer Partie Beachvolleyball oder schleckten ein Gelato an der Promenade.
Zum Schluss des Tages, nachdem es sich die Teilnehmer:innen in ihren Betten gemütlich gemacht hatten, gaben die Leiter nochmals Vollgas. An der Leiterolympiade massen sie sich im Bügelflippen oder spuckten Eiswürfel durch das ganze Centro, wodurch es am nächsten Morgen wieder frostig kalt war.