23.11.2025 von Sandra Hänggi
An der 26. Delegiertenversammlung des Regionalturnverbandes Dorneck-Thierstein (RTVDT) in Gempen durfte Präsidentin Sandra Hänggi 136 Anwesende begrüssen – darunter 94 Delegierte und 25 Ehrenmitglieder. Von den 25 angeschlossenen Vereinen waren deren 20 vertreten, ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und die aktive Verbandskultur im Schwarzbubenland.
Sandra Hänggi führte mit ruhiger und humorvoller Art durch ihre erste Versammlung als Präsidentin und blickte auf ein Jahr voller Höhepunkte zurück. Der voll besetzte Vorstand, zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen und ein engagiertes Miteinander prägten das Verbandsjahr 2025. Trotz der erfreulichen Entwicklungen blieb ein Wermutstropfen: Der traditionelle Spieltag fand fürs 2025 keinen Organisator und weist auch im Tätigkeitsprogramm 2026 noch eine Lücke auf. Die Präsidentin appellierte an die Vereine, Verantwortung zu übernehmen und füreinander einzustehen, um diesen beliebten Anlass wiederzubeleben.Auch Yves Gygi, Präsident LTV, betonte in seiner Grussbotschaft, dass Vereine, die an Anlässen teilnehmen möchten, diese auch selbst organisieren müssen. Ein Beispiel dafür ist das RTF 2026 in Liesberg, vom TV Liesberg zusammen mit dem RTVDT und LTV organisiert wird. Da in der Schweiz nur wenige Turnfeste stattfinden, ist die Nachfrage deutlich grösser als das Angebot. Über 80 Vereinen musste für unser Regioturnfest 2026 bereits abgesagt werden, nicht alle Vereine werden einen Startplatz erhalten. Die Vereine aus dem RTVDT und LTV haben hier Glück, denn ihre Startmöglichkeit ist gesichert. Nach aktuellem Stand wird es auch in den kommenden Jahren schwierig bleiben, an Turnfesten teilnehmen zu können, da es an Organisatoren fehlt. Gygi schloss mit dem Appell, dass für das Regioturnfest 2027 noch ein Verein gesucht wird. Sollte sich niemand finden, könnten die Vereine der beiden Verbände im 2027 möglicherweise nicht an einem Turnfest teilnehmen. Im Rahmen der statutarischen Geschäfte wurden die Jahresberichte, die Jahresrechnung sowie das Budget genehmigt. Ebenfalls bestätigt wurden die Rochaden im Vorstand: Nach elf Jahren gibt Sandra Hänggi (DR Nunningen) die Jugend ab; Anja Meier (TV Nunningen/TV Büsserach) übernimmt dieses Ressort. Sie wiederum übergibt nach drei Jahren das Ressort Spiele an Adriano Bologna (TV Erschwil), der neu in den Vorstand gewählt wurde. Eine weitere Änderung betrifft das Revisorenamt: Michel Borer (TV Grindel) hat nach acht Jahren seine Demission eingereicht; seine Nachfolge übernimmt Martina Jeger-Borer (STV Meltingen/Zullwil). Sportlich durften sich die Vereine über zahlreiche Erfolge freuen. Der Technische Leiter Michael Borer ehrte viele Leiter:innen und Vereinsfunktionär:innen für ihr langjähriges Engagement sowie eine grosse Zahl Sportler:innen für ihre Leistungen. Ein weiteres Zeichen für die starke Vereinsarbeit, die im Verbandsgebiet geleistet wird. Mit grosser Freude konnte zudem Jonas Stampfler, Co-OK-Präsident, die erfolgreiche Gründung des Vereins KTF 2029 Schwarzbubenland vermelden – ein Meilenstein in der regionalen Turngeschichte. Die Delegierten der zehn Trägervereine unterzeichneten an diesem Abend das Gründungsprotokoll. Als Nächstes folgt der Antrag zuhanden der SOTV-Delegiertenversammlung. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Delegierten Ende November der Durchführung des KTF 2029 im Schwarzbubenland zustimmen werden. Mit viel Applaus, einem herzlichen Dank an den organisierenden TV Gempen und einem optimistischen Ausblick auf das kommende Turnerjahr schloss die Präsidentin die Versammlung. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass der Verband mit ebenso viel Energie und Gemeinschaftsgeist ins neue Verbandsjahr starten wird.