Solothurner Turnverband
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Viele praktische Tipps und wenig Schlaf.

von Yolanda Hiestand
3. Oktober 2017
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Spiele Indiaca

Nicht mit den sieben Zwärgli hinter den sieben Bärgli, sondern mit den sieben Breitenbacherinnen - und zahlreichen anderen - in Magglingen. Der Erlebnisbericht vom 13. Solothurner Indiaca-Trainings-Weekend vom 30.9./1.10.2017 deckt alles auf!


Es ist Samstagmorgen 8.30 Uhr. Meine Breitenbacher Teamkolleginnen und ich treffen in Magglingen ein. Wir sieben freuen uns riesig auf diese zwei Tage. Ab zum Umziehen und fertig machen für das Training. Und dann geht es los. Um 9 Uhr startet das 13. Indiaca-Trainings-Weekend.
 
„Hau den Lukas“ beim Indiaca?
Unter der Leitung der vier Coaches Priska Schenker, Cornelia Schlosser, Petra Spaar und Leo Dobler wärmen wir uns auf und bilden die Gruppen für die kommenden Tage. 38 Indiaca Spieler/innen freuen sich darauf, welche Themen als erste anstehen. „Wie, Was, Wo, Wenn?“ (Aufschlag),“ Kei Dürächo“ (Block) und „Hau den Lukas!“ (Smash) beschäftigen uns an diesem Morgen. Zwischendurch eine kleine Pause, um sich zu erfrischen, stärken und sich kennen zu lernen.
 
12 Uhr, Zeit für die grosse  Zimmerverteilung. Danach geht es zu einem feinen Mittagessen in die Kantine.
 
Der Nachmittag fordert die Truppe
14 Uhr, fertig gechillt, jetzt geht es wieder ans Eingemachte. Mit viel Spaß und Schweiß bestreiten wir die folgenden Themen: „Ohne Navi“ (Aufschlag), „Mir hole alles“ (Block/Blocksicherung) und „Schiffli versänke“ (Smash/Angriff) verlangen uns alles ab. Wir lernen sehr viel, besonders als Team. Es werden gezielte Aufschläge geübt, der Block richtig gemacht und der Angriff verfeinert. Für uns sieben ist schon jetzt klar, dass wir nie mehr so spielen werden wie vorher. Der erste Tag ist noch nicht ganz vorbei und schon haben wir auf dem Spielfeld ein anderes Verhalten. Die Coaches verstehen es wirklich, uns noch näher zusammen zu bringen.
 
16.45 Uhr, das Nachmittags-Training ist beendet. Wir beziehen die Zimmer und treffen uns anschließend für einen Schwatz in der Bar. Das frisch Gelernte wird in kurzen Worten notiert, damit wir auch sicher nichts vergessen.
 
18 Uhr, auf zum Nachtessen. Pasta Plausch ist das Angebot und ein Plausch ist auch das Essen. Bei ausgelassener Stimmung wird gespiesen, bevor es zum Abend-Training geht. Ohh, wenn doch nur nicht dieser kurze aber heftige Aufstieg zur „alten Turnhalle“ wäre, vor allem nach einem reichhaltigen Nachtessen. Fast alles verdaut und aufgewärmt kommen wir in der Halle an.
 
Nach dem Znacht noch einmal Einsatz
19.30 Uhr, als Erstes wird in Zweierteams mit dem Indiaca eingespielt. Danach dürfen wir  zur Gruppenbildung Jasskarten ziehen. Herz, Ecke, Kreuz!!!  Jede Farbe auf einem anderen Feld. Sechs Teilnehmer erhalten keine Karte, sie sind die Schiedsrichter. Nach jedem Spiel wird neu ausgelost, so entstehen immer wieder neue Mannschaften. Bunt gemischt, durch alle Kategorien.
 
21.30 Uhr, Feierabend! Auf jeden Fall was spielen anbelangt. Wer noch nicht müde genug ist, begibt sich noch in die Bar auf einen Drink, ein Bier oder sonstiges. So machen auch wir sieben uns auf den Weg dahin. In der Bar bestellen wir uns den wohlverdienten Schlummertrunk und setzen uns an ein ruhiges Plätzchen. Denken wir! Einige Zeit später ist nichts mehr mit Ruhe. Ein paar andere Spieler und Externe haben sich zu uns gesellt. So kommt es, dass wir den Indiaca-Sport erklären, Fantasien spinnen über Spielerinnen und Coaches im „Tütü“ und das wichtigste, wir knüpfen neue Freundschaften. Puhh, Mitternacht ist längst vorbei, als wir uns erschöpft in die Betten legen.
 
Ich könnte den Wecker …..!!!
7 Uhr, Ring, Ring, Ring. Ohh herrje, wären wir doch nur früher zu Bett gegangen. Nach einer kurzen Nacht und einem Frühstück geht’s wieder in die Halle.
 
8.45 Uhr, „Kater verschüchä“ heißt das Aufwärmprogramm. Wir haben Gott sei Dank keinen, machen aber fleissig mit bei Petras Warm up. Und wieder haben sich die Coaches einiges einfallen lassen. Bei Cornelias „Proud to be“ wird der Smash mit Übungen und im Spiel verfeinert. Eine verzwickte Sache, wenn man doch zuerst noch das Hirn wach bekommen muss. Bei Leos „Gsehsch dürä“ sind wir dann endlich richtig wach. Was wir auch sein müssen, denn beim Wechsel vorne geht den meisten von uns der Knopf nicht so schnell auf. Aber auch dies meistern wir im Team. Und dann, wieder Essen. Nach einem feinen Mittagessen bei  Sonnenschein und Blick auf den Bielersee, nehmen wir um 13.30 Uhr das Training wieder auf. „Anita Weyermann“, uii, was erwartet uns wohl bei Petra? Halb so schlimm wie es tönt. Verstecktes Konditionstraining während dem Indiaca spielen.
 
Und zum Schluss als Team im Einsatz
14.30 Uhr, Gruppeneinteilung zum Spielen. Heute dürfen wir  sieben Breitenbacherinnen zusammen auf ein Spielfeld. Jetzt wird das Gelernte im Spiel, innerhalb des Teams umgesetzt. Die Coaches geben uns dazu noch den einen oder anderen Tipp.
 
16 Uhr, jetzt heißt es noch: zusammen räumen, Fragebögen ausfüllen und sich verabschieden.
Müde aber sehr glücklich über die tollen Eindrücke und die coolen Tipps, machen wir uns auf den Heimweg.
 
Priska Schenker möchten wir herzlich danken für die super Organisation des Weekends. Den drei Coaches einen herzlichen Dank für die Tipps, die Ruhe die sie immer bewahrt haben und die mega tollen Trainingseinheiten. Wir kommen sicher wieder als Team.

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