Solothurner Turnverband
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Die Abteilung 35/55+ holt nach und macht vorwärts

von hfd
14. Juli 2021
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35/55+ Ausflug des Vorstands nach Solothurn

Nach alter Tradition treffen sich die Mitglieder der Abteilung zusammen mit ihren Partnern alle Jahre zu einem gemütlichen Bummel und einer Besichtigung mit anschliessendem Imbiss. Der Anlass wird im Jahresprogramm jeweils unter "Salamiessen" aufgeführt. Im 2019 wurde das "Salamiessen" auf den März 2020 verschoben, dann auf den November 2020 und schliesslich auf den 10. Juli 2021.

An diesem ausnahmsweise strahlenden Sommersamstag begrüsste Abteilungsleiter Stefan Speiser am Bahnhof Solothurn die illustre Gesellschaft mit der Frage ob alle Sonnencreme dabei haben und verteilte aus seinem Rucksack kühlende Getränke an alle. Er informierte über das Programm und dankte Marlyse Egger, die unterstützt von ihrem Gatten Peter, den Anlass und die Verpflegung organisiert hatte.
Zu Fuss ging es via Kreuzackerbrücke über die Aare zur St. Ursenkathedrale wo uns die Stadtführerin Ursula Röthlisberger erwartete und die Fassade und die Architektur des Doms erklärte. Sie erwähnte dabei die Zahl „elf“, welche der Architekt Pisoni bei jeder Einzelheit des Baus immer beachtete. Und so die Lieblingszahl der Solothurner an allen Ecken und Enden darstellte. Die Kathedrale ist nach den Stadtheiligen St. Urs und Viktor benannt. Ihre Statuen zieren die Westfassade. Auch die Stadtheiligen von Zürich, Felix und Regula haben ihren Platz neben den Solothurner Heiligen, weil sie den gleichen Märtyrertod erlitten. Überhaupt waren nach der Reformation Zürcher, die katholisch bleiben wollten, in Solothurn sehr willkommen, besonders wenn sie reich waren, betonte die Stadtführerin.
Im Innenraum der Kirche stehen 11 Altäre. Nach dem Brand von 2011 ist der Hauptaltar neu gestaltet worden. Besonders auffällig ist das schneeweisse Altartuch, das jedoch aus Marmor besteht und mit den steinernen Falten schon bei kurzem Abstand genau wie ein gewobenes Tuch aussieht. Es handle sich beim Marmor um Carrara-Marmor. Das wäre etwas Besonderes, erklärt die Stadtführerin. Ein sehr kleiner Teil des Deckengewölbes ist bei der Renovation nicht erneuert worden, um zu zeigen, wie stark die Kirche durch Rauch und Russ beschädigt wurde.
Beim Gang durch die Altstadt rühmte Frau Röthlisberger mit begeisternden Worten die Solothurner Baudenkmäler und lobte die klugen Solothurner. Dank diesen ist die Stadt Solothurn so schön. Früher musste man alles aufschreiben und so weitergeben. Heute kann man alles googeln, meinte unsere Touristenführerin am Ende des Rundgangs.
Zum zweiten Teil lotste uns Marlyse an einen geheimen Ort nördlich des Bahnhofs. Hier gab’s Grilladen mit Kartoffel- Linsen- und grünem Salat und guten Wein und Mineralwasser. Es wurde nicht nur getafelt, sondern die „Technischen“ passten das Jahresprogramm der neuen Lage an, und sie hoffen, die Turnveranstaltungen künftig wieder ohne Corona-Schutzkonzept durchführen zu können. Die nächste Sitzung der Abteilung ist am 25. August. Für den Kantonalen Spieltag am 5. September laufen bereits die Anmeldungen und am 23. September findet der Herbstkurs für Turnleiter und Turnleiterinnen in Hägendorf statt.
Nach dem Kaffee und dem Kuchen dankte die ganze Gesellschaft den Organisatoren und den Spendern der Esswaren für den gelungenen Anlass und das Wiedersehen nach der langen Zeit mit Corona-Einschränkungen. Auf den Heimweg erhielten alle eine Richterich-Schokospezialität mit Eiweissschaum und Waffelboden.

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