Solothurner Turnverband
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Heinzelmännchen im Hintergrund

von Gabor Damo
13. Juli 2011

Ein Anlass dieser Grössenordnung braucht viele Helfer. Doris Hegelbach ist eine von 8000.

Sie sind unscheinbar im Hintergrund, fallen nicht auf, aber doch überall sieht man sie; die Heinzelmännchen in den schwarzen T-Shirts mit dem Gymnaestrada Logo darauf. Volontaires, oder auf Deutsch, freiwille Helfer, sind von einem Grossanlass nicht mehr wegzudenken.

Eine von 8000 ist Doris Hegel-bach. Die gelernte Kaufmänni-sche Angestellte und heutige Hausfrau war an den vergangenen drei Gymnaestradas aktiv als Turnerin dabei. Lausanne war ihr anfänglich für den Trainingsaufwand von 2 ½ Jahren zu nah, je näher aber die Veranstaltung rückte packte sie trotzdem das Gymnaestradafieber.

So meldete sie sich als Volontaire. Als Aufgabe wurde Ihr der Verkauf des Gymnaestrada-Geldes (Sind Wertbons für den Kauf von Verpflegung) zugeteilt.

Für die Arbeit als Volontaire ist viel Idealismus notwendig. "Die Helferarbeit verlangt von mir viel Einsatz, das Erlebnis Gymnaestrada macht das aber mehr als wett. Ohne freiwillige Helfer wäre ein Anlass wie dieser, finanziell gar nicht realisierbar". Vorgängig fand in Lausanne ein Infoabend statt für den sie erstmals die Anreise nach Lausanne auf sich nahm. Verpflichten musste sie sich für 3 Tage Arbeit à 6 Stunden. Als Lohn dafür gibt eine Schlafstelle in einem Schulhaus mit Frühstück, Bekleidung und für Fr. 16.- Wertbons für die Verpflegung. Die Anreise musste Doris Hegelbach selber bezahlen.

Trotz der Aufopferung, eines ist für Doris Hegelbach jetzt bereits klar: "An der nächsten Gymnaestrada 2015 in Helsinki bin ich wieder dabei, aber nicht als Volontaire sondern als aktive Turnerin."

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