Solothurner Turnverband
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Tagesbericht: 04.08.2017
Die Nacht ist ohne Ende....

von Benjamin Kocher, David von Burg und Michel Schneider
4. August 2017


Der Himmel ohne Stern, die Strassen ohne Wende und was wir lieben das ist fern. So sagt ein altes Lumpenlied. Doch fangen wir von Anfang an.
Aufgestanden in aller Früh, heute hatten wir keine Müh. Das Frühstück uns aufstellte, noch bevor der Luder bellte. Heute hiess es noch einmal «vollgas», hoffentlich beisst niemand ins Gras. Dass die Leute müde werden, merkt man am Heilmittel «sterben». Die übrigen Reserven wurden mobilisiert, zum Glück ist niemand kollabiert. Für einen letzten Wettkampf wir uns motivierten, in der Stafette wir uns probierten. Keiner diese Scheisse mag, aber sie ist angesagt. Alte Traditionen gilt es zu wahren, doch lieber würden wir diese 3000 Meter mit dem Auto fahren. Die Stafette uns ans Limit bringt, jeder mit dem Kollaps ringt. Viele Waden brannten, nicht mal mehr die LALA’s rannten. Das Mittagessen uns sehr stärkte, was man jedoch am Nachmittag nicht merkte. Das Programm sehr légère ausfiel, die meisten machten nicht mehr viel. Für uns war liegen lang angesagt, dicke Titten, Kartoffelsalat. Ein Beachvolleymatch wagten wir noch, der Sand war so heiss wie Vincent van Gogh. Das Bad im See keine Abkühlung mehr brachte, jedoch auf dem Floss es Spass machte. Nicht lange es ging, bis der erste ins Wasser fiel. Die Poly’s ihre Neuen tauften, sie sich im Hahnenkampf rauften. Der Letzte, der dann runterfiel, der machte einen guten Deal. Er war fürs Panieren im Sand zuständig, dies verlief gar nicht anständig. Das letzte Abendmahl bot ein Spektakel fürs letztes Mal, Kaiserschmarren gab es noch nie, heute wurden wir gemästet wie das Vieh. Der Abend wurde ausgeschmückt, die Gymnastikerinnen haben am meisten entzückt, die Getu’s alles gaben und uns zum Staunen gebracht haben. Die Schlussvorstellung war der Hit, niemand machte einen Fehltritt. Guy die Leiter und die Veteranen ehrte, doch die Hitze uns an den Nerven zerrte. Wir Veteranen waren sehr stolz und hoffen unsere Nachfolger sind geschnitzt aus hartem Holz. Unser Abschied immer näher kommt, doch weinen niemand hat gewollt. Doch zuerst die Aftershowparty wir uns gönnten, an dem sich alle Teilnehmer noch mehr versöhnten. Das Ende naht, es ist in Sicht, die Grossen haben noch Sandwich-Schicht. Die Leiter uns die letzte Ehre erweisen, doch nun wir ihre Vorräte verspeisen. 7 Jahre wir hier verbrachten nun sie uns den Gar aus machten. Doch jetzt hören wir die Gläser klirren und die Leiterinnen mit den Wimpern klimpern. Das Reimen fällt uns langsam schwer nächstes Jahr sind wir nicht mehr. Die Eine oder andere Träne wir werden noch vergossen, deswegen haben wir aber den letzten Abend nicht weniger genossen. Drum verabschiede mir üs uf Mundart, üsi Stimme sie eigentlich ganz zart. S hed üs sehr vöu Freud gmacht für euch z schribe, mir hoffe d Freud wird euch no blibe. Mir säge tschüss mit ganz vöu Handküss. Bedami löst sich jetz uf, der Benjamin Kocher, David von Burg und Michel Schneider verlüre de Schnuf.
 
#häschtdäg #geilgsiaudiejohr #SOTVtenero #brühlechöntemir #wenndieausnahmezurregelwirdgibtesinderregelkeineausnahmemehr #deepaf
 

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